Markenporträts

BIEHLER

Biehler hat seinen Sitz bei Pleißa wenige Kilometer von Chemnitz entfernt. Die Textilindustrie hat in dieser Region eine lange Tradition, von dieser profitiert Biehler bis heute: Die Kleidung wird seit der Gründung im Jahre 1993 ökologisch und sozial nachhaltig in Deutschland gefertigt. Steffi Barth als Textil-Ingenieurin und Designer Sascha Winkler gründeten das Unternehmen und führen es bis heute. Dabei legen Sie Wert auf hochfunktionelle Materialien, rennorientierte Schnitte und ein extravagantes Design Ihrer Radsportkollektionen.

Castelli

Die Ursprünge dieser Marke reichen bis in das Jahr 1876 zurück. Damals noch Vittore Gianni nach ihrem Gründer genannt, rüstete sie z.B. den AC Milan und Juventus Turin aus. Im Radsport gehörte Alfredo Binda (5-maliger Giro-Gewinner) zu den ersten Kunden. Die beiden italienischen Rivalen Gino Bartali und Fausto Coppi waren Aushängeschilder ebenso wie Jaques Anquetil. Erst in 1974 wurde der Markenname Castelli und der Skorpion im Logo eingeführt. 1977 war Castelli die erste Marke, die Lycra als Material einsetzte. Weitere Innovationen folgten, so wurde 2007 das erste Pro-Team mit Aero-Kleidung ausgerüstet und mit der Erfindung des Gabba 2010 revolutionierte Castelli die Schlechtwetter­bekleidung. Bis heute steht diese Marke für italienischen Stil und höchste Qualität.

Gobik

GOBIK ist eine vergleichsweise junge Firma, die 2010 in Murcia in Spanien gegründet wurde. GOBIK hat von Anfang an ein eigenständiges Design etablieren können. Die Kollektionen werden alle in Spanien produziert. In Deutschland ist sie Rennradfahrern aus dem Sponsoring des Mallorca312-Radrennens bekannt. Seit 2020 ist Alberto Contador globaler Markenbotschafter dieser aufstrebenden und jungen Marke.

Le col

Le Col wurde 2009 durch den damals 29-jährigen Radprofi Yanto Barker gegründet. Er hatte von Anfang an das Ziel, höchstmögliche Qualität mit Design zu vereinbaren. Daher fertigt Le Col ausschließlich in einer eigenen Fabrik in am Fuße des Monte Grappa in Italien. Bekannt wurde Le Col durch den ersten britischen Tour de France-Gewinner Sir Bradley Wiggins, eine Stil-Ikone des  Radsports der 10er-Jahre. Er wählte Le Col für sein eigenes Pro-Continental Team.

Maap

Geboren in Melbourne – Als Radfahrer mit verschiedenen Hintergründen und langjähriger Erfahrung in funktioneller Bekleidungherstellung, Grafikdesign und Mode, ist das Team von MAAP stets auf der Suche nach höherer Qualität und technischer Perfektion, die auf der Straße begeistert. Sie streben nach der besten Radbekleidung unter allen Bedingungen.

percy mash

Ride smart&fast ::: so lautet das Credo der neuen, stylischen Marke aus Mannheim, der Stadt in der einmal das Fahrrad erfunden wurde. Von begeisterten Radsportlern um Hanno Rieping gegründet, werden Produkte voller Funktion und Herzblut entwickelt. Erschaffen aus der Praxis ungezählter Races & Rides. Outfits die man nicht spürt, allenfalls fühlt. Die Produkte haben praktische Feature, die andere nicht haben. Ausgezeichnet mit einem völlig eigenständigen Design. Das ist die Marke mit dem CANNONMAN Logo. Vor dem CANNONMAN liegt das Abenteuer, das ihm Spaß verspricht. Und hinter ihm die Konvention. Gekleidet ist er dabei souverän und auf alles vorbereitet. Be a CANNONMAN ::: Ride smart & fast.

Rh 77

RH77 steht für den Gründer und Eigentümer Réne Haselbacher, der 1977 geboren wurde. Er ist ein ehemaliger Radprofi und wohnt in Wien und Kapstadt. Réne Haselbacher fuhr  für Astana und Gerolsteiner. Er nahm zwischen 1999 und 2007 an 5 Grand Tours und 13 Monumenten teil. Er gewann u.a. die Österreich-Rundfahrt. Während seiner Zeit als professioneller Athlet beschäftigte er sich bereits mit Detailverbesserungen der Kleidung. Nach Beendigung seiner Profi-Karriere setzte er seine Erfahrung ein, die Marke RH77 zur führenden Premium-Marke Österreichs zu entwickeln.

sportful

Irma und Olibda Cremonese begannen 1946 in Asolo eine Wollfabrikation, mit der zunächst Unterwäsche produziert wurde. Ihr Sohn Giordano nahm 1972 am Marcialongo, einem Klassiker unter den Ski-Langlauf Volkmarathon-Rennen teil. Er erkannte die Vorteile der Unterwäsche des elterlichen Betriebes und trat in einem orangefarbenen Skianzug mit dem neugeschaffenen „sportful“-Logo an. Der Erfolg sprach für sich und 1985 wurden die gewonnen Erfahrungen auf den Radsport übertragen. Bis heute wird in Asolo Bekleidung für Ski-Langlauf und Radsport gefertigt. Peter Sagan als Mitglied der deutschen WorldTour-Team „Bora hansgrohe“ mit Emanuel Buchmann, Pascal Ackermann und Maximilian Schachmann tragen Bekleidung aus dem Hause Sportful.

Schmolke Carbon

Stefan Schmolke fuhr in seiner Jugend Radrennen und studierte Maschinenbau. Sein Wunsch Leichtbauteile am Rennrad zu verbauen wurde sehr bald Realität: Er konstruierte und baute sie selber. So entstand Schmolke Carbon in Konstanz, zunächst als Nebenbetätigung. 2003 dann der Wendepunkt: Jan Ulrich wird Zweiter der Tour de France und Schmolke Carbon weltbekannt.

vadolibero

Antonella Grua und Ran Reuveni haben 2014 Vadolibero gegründet. Antonella als Journalistin und Ran als Fotograf, beide mit Leidenschaft Radfahrer, betrachteten  Fahrräder als Kunstwerke und fanden, dass diese im heimischen Umfeld als solche dargestellt werden sollten. Nach vielen, vielen Skizzen fertigten Sie ihr erstes Möbel. Ein neues Marktsegment war geboren: Neben der Präsentation des Rades konnte man alle notwendigen Bekleidungsstücke für die nächste Ausfahrt bereit legen. Dies ist bis heute geblieben und wird in 25 Ländern der Welt geschätzt. Oder wie das bekannte Rouleur-Magazin es beschrieb: „Vadolibero is the Ferrari of bike storage.“

alba optics

Piergiorio Catalano und Luca Gentile aus Mailand wollten die Tradition italienischen Sonnenbrillendesigns mit ausschließlich heimischer Produktion neu beleben. So schufen Sie Alba Optics und verbanden Retro-Design mit neuester Technologie. Ihr Credo lautet: „The goal is not to finish first, but to get wherever you want, in any condition.“

tino pohlmann

Tino Pohlmann, wohnhaft in Berlin, beschäftigt die visuelle Transformation der Natur, der Landschaft. Gezeichnet durch tausende von Menschen und ihren Wohnmobilen, Schriften auf der Strasse, die die Namen der Rennfahrer tragen. Die Berge mit ihren Straßen sind epische Orte. Orte als Schwelle zur Öffentlichkeit, an der die Athleten ihre Kämpfe austragen. Dabei beschäftigt Pohlmann die Frage der Veränderung und Verschmelzung von Natur und Mensch. Etliche Kilometer aneinandergereihte Wohnmobile, welche entfernt an eine völkische Alpenüberquerung erinnern. Duchkreuzt vom Sportereignis selbst. Ein Auszug dieser Orte, allen voran einer der signifikantesten wie der Col du Galibier oder der Col d´Izoard sind temporär bei uns zu sehen. Ein aus Natur und Mensch geschaffener Raum mit welchem sich als Thema und Assoziationsebene der Fotograf nunmehr schon seit 17 Jahren beschäftigt.